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Pony oder nicht, das ist hier die Frage

Beauty

Pony oder nicht, das ist hier die Frage

  • Text: Jacqueline Krause-Blouin, Sophie Eggenberger
  • Bild: Stocksy

Entweder frau hasst oder frau liebt sie: Fransen. Während unsere Chefredaktorin Jacqueline Krause-Blouin ihre Fransen liebt, wird Junior Marketing Managerin Sophie Eggenberger nicht mehr zur Schere greifen:

Ja, bitte!

Nette Effekte

«Eigentlich steckt hinter meinem Haarschnitt Joni Mitchell. Ich muss ungefähr 15 gewesen sein, als ich mir einen Pony schneiden liess – ich wollte so sein wie Joni, so verwegen, so clever, so kreativ und so romantisch. Damals wusste ich nicht, dass dieser Schnitt nun die nächsten knapp zwanzig Jahre anhalten würde – ist halt mein Look, alle kennen mich so. Ich mag nun mal den Vibe der Sechziger und Siebziger und das spiegelt sich auch in meinem Kleidungsstil wieder, Bohemian Bangs ergänzen das perfekt. Der Hippie in mir lebt dank meiner Fransen auch weiter, wenn ich mit Blazer in einem Businessmeeting sitze und mich sehr weit weg fühle von meiner Gitarre und von Woodstock- Romantik. Klar, habe ich mir überlegt, meinen Pony mal wachsen zu lassen, und habe es auch einige Male versucht. Aber ohne die Haare auf meiner Stirn fühle ich mich nackt und auch irgendwie zu streng. Ausserdem habe ich eine hohe Stirn, die so ein Pony perfekt kaschiert. Netter Nebeneffekt, wie ich langsam merke: Er wirkt nicht nur Wunder gegen hohe Stirn und Bünzlivibe – sondern verdeckt auch erste Stirnfalten. Psst: Ich schneide ihn übrigens meistens selbst – mit der Kinderschere meiner Tochter.» – Jacqueline Krause-Blouin, Chefredaktorin

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Nein, danke!

Meine Kopfpalme

«Fransen sind nichts für mich. Wenn ich meine Haare an der Luft trocknen lasse, die Lufttfeuchtigkeit zu hoch ist oder sie nur einen Regentropfen abbekommen, verwandeln sie sich in undefinierte Locken: schlechte Voraussetzungen für einen Pony. Trotzdem habe ich mir zweimal Fransen geschnitten – und es zweimal bereut. Als ich 13 war, war «Germany’s Next Topmodel» hoch im Kurs. Einige Folgen und «Hi Meedels» später, stand auch ich mit Fransen vor dem Spiegel. Und auch mit ganz viel Frust und ein paar Tränen. Experiment kläglich gescheitert. Es folgten lange Monate des Wartens, bis die Haare nachgewachsen waren, und Jahre ohne Pony gingen vorbei. Als dann vor drei Jahren Curtain Bangs voll im Trend waren, wagte ich es ein zweites Mal. Nach meinem Coiffeurtermin kam ich mit einer Palme auf dem Kopf zurück ins Büro. Schon als ich vor die Tür des Coiffeurs trat, war mir klar, dass es ein Fehler war. Dass mir die neue Frisur überhaupt nicht gefällt. Und dass ich ab jetzt jeden Morgen meine Fransen mühsam stylen muss und meine Haare nicht mehr einfach zu einem schnellen Dutt binden kann. Warum ich es denn ein zweites Mal wagte? Rückblickend weiss ich: Man will immer das, was man nicht hat.» – Sophie Eggenberger, Junior Manager Marketing & Events

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