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Camping 2.0: Spektakuläre Schlafstätten

Stil

Camping 2.0: Spektakuläre Schlafstätten

  • Text: Larissa Haas; Fotos: pilatus.ch, dormirailleurs.ch, mais-hotel.ch, tcs.ch, lesnids.ch

Campen geht auch ohne Trekkingzelt, Gaskocher und holprigen Untergrund. Campen geht auch mit Stil. Bei diesen spektakulären Übernachtungsmöglichkeiten sehnen sich nicht nur Naturfreunde nach dem Abenteuer der unverstellten Wildnis.         

«Wenn wir an den Bäumen hängen, werden diese auch nicht abgeholzt», hat sich der damals sechsjährige Alex Shirley-Smith aus Kentish Town – einem Bezirk im Norden Londons – gedacht, als er auf BBC eine Dokumentation zur Rodung des Amazonas sah. Die Jahre vergingen, seine Idee aber ist geblieben: 2013 hat Shirley-Smith die Firma Tentsile gegründet. Sie produziert Zelte, sogenannte Tree Tents, die zwischen zwei Bäume gespannt werden. Portable Baumhäuser sozusagen. Vor allem in den Vereinigten Staaten und Grossbritannien werden die schwebenden Zelte gehypt; Outdoor Freaks posten mit #elevatetheoutdoors ihre Bilder auf Instagram und dank des Onlineshops gehen die Luftschlösser um die Welt.

Nun ist der Trend auch in der Schweiz angekommen, etwa in der Fräkmüntegg, einer Zwischenstation der Luftseilbahn auf den Pilatus. Allerdings schweben hier die Tree Tents nur noch bis im Mitte September und: alle Daten sind bereits ausgebucht. Halb so schlimm! Denn für diejenigen, die es diese Saison nicht auf den Luzerner Hausberg schafften werden, gibt es Alternativen – und dies zu Genüge: Man kann sich zum Beispiel im Garten selbst ein Tree Tent spannen oder – noch viel besser – man lässt sich von anderen spektakulären Übernachtungsmöglichkeiten in der Schweiz überzeugen.

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1.

Zelten? Klar. Und das ohne feuchten, unbequemen Boden. Die Tree Tents auf dem Luzerner Hausberg bieten für bis zu drei Personen Platz. Zum Abendessen gibt es ein Grillbuffet, am Morgen ein Frühstück und ein exklusiver Zugang zum Seilpark ist im Erlebnispaket ebenfalls inbegriffen.

 

– Tree Tents Fräckmüntegg, 125 Franken pro Person auf pilatus.ch (leider ausgebucht – aber vielleicht gibt es das Angebot auch im nächsten Jahr wieder)

2.

In der Natur von Maules (FR) – einem 200-Seelen-Dorf inmitten des Greyerzerlands – befinden sich Zelte, die rustikaler wohl nicht sein könnten. Öllampen und Kerzen sorgen für gemütliche Stimmung, gekocht wird entweder draussen über dem offenen Feuer oder drinnen mit Gasherd und Holzofen.

 

– Dormir Ailleurs, ab 140 Franken auf dormirailleurs.ch

3.

In Nenningkofen (SO) gibt es ein Maishotel, in dem – inmitten eines Maisfeldes und auf mit Strohballen bedeckten Betten – gecampt wird. Und am Tag danach? Entweder springt man direkt in die Aare, nimmt die Seilbahn auf den Weissenstein oder lässt sich vom Nachbarsbauern Herbert Schluep durch seine Aroniabeeren-Kultur führen.

 

– Cornfield Openair-Hotel, ab 80 Franken auf mais-hotel.ch

4.

Nicht in der Prärie, sondern auf den TCS Campings in Buochs am Vierwaldstättersee oder in Gordevio im Maggiatal stehen Nomadenzelte – natürlich in einer Luxusvariante: Es gibt Strom, bequeme Betten und eine private Veranda inklusive Liegestühle.

 

– Nomadenzelt in Buochs, ab 65 Franken auf tcs.ch

– Nomadenzelt im Maggiatal, ab 65 Franken auf tcs.ch

5.

An einem Waldrand von Le Locle (NE), rund 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, werden Kindheitsträume wahr: Auf dutzenden Eschen stehen 5 bis 8 Meter über dem Boden Baumhäuser mit eigener Küche, Bad und Heizung. Tipp: Nach einer halbstündigen Autofahrt kommt man nach Noiraigue im Val de Travers. Von dort aus führt über unzählige Treppen und Brücken die Wanderung durch die Areuse-Schlucht.

 

– Les Nids, Doppelbett ab 126 Franken auf lesnids.ch

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