Werbung
Marrakesch: Fünf Hotels für verzauberte Tage

Marrakesch: Fünf Hotels für verzauberte Tage

Morgens weckt der Ruf des Muezzins, abends flackert im Innenhof Kerzenlicht über die Mosaike: Diese fünf Hotels machen eine Reise in die Rote Stadt besonders.

Erstklassig

Marrakesch ist wunderbar – und zwischendurch auch wunderbar anstrengend. Wer zwischen Medina-Besuchen bei Teppichhändlern und einem Ausf lug ins Musée Yves Saint Laurent beim Jardin Majorelle nichts hören möchte ausser Wasser, Wind und dem gelegentlichen Ploppen eines Tennisballs, zieht sich am besten ins «Amanjena» zurück. Die maurisch inspirierte Oase hat eine fast meditative Wirkung, und ein wenig fühlt man sich hier, als habe Aladdin in seinen Märchenpalast eingeladen: roséfarbene Mauern, sanfte Bögen, ein traumschöner Garten. Die Pavillons und Villen sind freistehend, viele mit Privatpool. Allein die Badezimmer aus grünem Marmor wären schon Grund genug zum Einchecken. Dazu kommen vier Treatment Rooms, zwei Hammams, ein Yoga- und Movement-Studio und ein 33-Meter-Pool. Hach.

$$$

Amanjena, Marrakesch, Marokko

Werbung

Majestätisch

Wer im «Royal Mansour Marrakech» Einlass findet, sollte unbedingt eine vertrauenswürdige Begleitung zum Inden-Arm-Kneifen mitnehmen. Denn alles hier ist so märchenhaft und opulent, dass man meint, zu träumen. Kein Wunder, ist doch niemand Geringeres als Marokkos König Mohammed VI. Hausherr. 53 filmreife Riads in einem sechs Hektar grossen maurischen Traumgarten beglücken die Gäst:innen mit Annehmlichkeiten. Auf den Dachterrassen der eleganten Häuser warten neben einem kleinen Pool ein schattiges Daybed und, für etwaige lange Nächte unterm Sternenhimmel, ein Kamin, in dem der Butler gern ein Feuerchen entfacht. Ein Muss ist der Besuch der vier Restaurants, allen voran «La Grande Table Marocaine». Hier bei traditioneller Berbermusik das freitägliche Couscous zu zelebrieren, bleibt unvergessen.

$$$

Royal Mansur, Marrakesch, Marokko

Werbung

Kunstvoll

Das 2025 eröffnete «Jnane Rumi» ist ein Rückzugsort mit Geschichte. Schon der Name verspricht Kontemplation, Poesie und die Suche nach dem Schönen: Jnane bedeutet auf Arabisch Garten, Rumi verweist auf den persischen Sufi-Dichter Dschalal ad-Din Rumi. Ursprünglich wurde es als Privathaus von Charles Boccara geprägt, einer wichtigen Figur der marokkanisch-nordafrikanischen Architektur, der fliessende Übergänge zwischen Garten und Haus geschaffen hat. Heute gehört es der niederländischen Bildhauerin Corinne van den Bergh und ihrem Mann, dem Kunstrechtsanwalt Gert-Jan van den Bergh, die mit viel Fingerspitzengefühl zeitgenössische nordafrikanische Kunst, Möbel und Stoffe wählten und ein Gefühl für ihr ganz privates Marrakesch schenken.
PS: Der Pool-Lunch unter Palmen – Highlight!

$$

Jnane Rumi, Marrakesch, Marokko

Hollywoodreif

Wenn morgens der Muezzin seinen Gebetsruf erklingen lässt, sollte man unbedingt liegen bleiben und bei geöffneter Balkontür lauschen. Nicht nur, dass die Betten im «La Mamounia» äusserst behaglich sind; wenn die letzte Silbe verklungen ist, geht das Konzert munter weiter – vom Ruf der Türkentaube über das Zwitschern der Haussperlinge bis zum Plätschern der Brunnen, irgendwas erfreut die Ohren immer. Winston Churchill bezeichnete das 1923 eröffnete Palasthotel einst als schönsten Ort der Welt, und von Yves Saint Laurent bis Sarah Jessica Parker dürften ihm wohl alle Gäst:innen dieser Oase beipflichten. Tipp: Selbst Sportmuffel sollten sich ins Gym oder auf den Padelplatz wagen, denn inmitten eines Palmengartens schwitzt es sich einfach schöner als anderswo. Und: Unbedingt in der gut besuchten Bar mit Livemusik einkehren!

$$$

La Manounia, Marrakesch, Marokko

Verwunschen

Mitten in der historischen Medina, rund zehn Gehminuten vom berühmten «Gauklerplatz» Djemaa el Fna entfernt, liegt das «Be Marrakech» versteckt hinter dicken Mauern. Wer hier landet, darf sich nicht nur über ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis freuen, sondern kann sich auch darauf verlassen, dass direkt Ferienlaune aufkommt. Bunte Farben ziehen sich durch alle Zimmer und in dem einladenden Innenhof wird durchaus auch mal getanzt. Das Haus besteht aus zwei miteinander verbundenen Riads; Spa und Yogastudio erreicht man über die Rooftop-Ebene. Morgens kann man mit Frühstück auf der Dachterrasse in den Tag starten, später im Hammam verschwinden oder in einer Cooking Class lernen, wie Tajine, marokkanische Salate und Gewürzmischungen funktionieren. Klar, dass sich hier viele Stammgäst:innen versammeln.

$

Be Marrakech, Marrakesch, Marokko

Preiskategorien: $ = bis 250 Fr. $$ = bis 500 Fr. $$$ = über 500 Fr.

Abonniere
Benachrichtigung über
guest
0 Comments
Älteste
Neuste Meistgewählt