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Andreas Altmann – Kinderhölle

Kultur

Andreas Altmann – Kinderhölle

«Es gibt Ereignisse in einem Kinderleben, deren Vehemenz nicht sofort zutage tritt. Die aber wie Giftgas langsam und beständig tiefer ins Hirn, ins Herz dringen, ins Innerste eines Kindes. Als wenn sich in der Dunkelkammer seiner Seele ein Foto entwickelte.» Der preisgekrönte Reiseschriftsteller und Journalist Andreas Altmann arbeitet in seiner Autobiografie seine grauenhafte Kindheit im bigotten bayrischen Wallfahrtsort Altötting auf, als Sohn eines Nazis und Rosenkranz-Grossisten und seiner seelisch toten Frau. Erschütternd – und beglückend, denn Altmann befreit sich aus dieser Kindheit und Jugend mit der Magie der Bücher und der Kraft des Reisens und Schreibens.

Andreas Altmann: Das Scheissleben meines Vaters, das Scheissleben meiner Mutter und meine eigene Scheissjugend. Piper Verlag, München 2011, 256 Seiten, ca. 30 Franken
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