Cara Delevingne

Cara Delevingne spricht über Depressionen und Träume

Text: Anoushé Dastmaltschi; Foto: Imaxtree.com

Women in the World: Cara Delevingne über Entfremdung, Depressionen und Träume
  • Cara Delevingne für Topshop Unique S/S 15 an der London Fashion Week 2014

Supermodel und Schauspielerin Cara Delevingne äussert sich am Event «Women in the World» in London erstaunlich offen über das Gefühl der Entfremdung, die Suche nach Zufriedenheit, Depressionen und ihre Freundschaft zu Kate Moss.

Dank ihres beruflichen Erfolgs im Modelbusiness und neu auch in der Schauspielerei könnte sich Cara Delevingne wohl so manchen Wunsch erfüllen. Doch auch die 23-Jährige kennt abseits von Glanz und Glamour die schwierige Suche nach dem persönlichen Glück. Dies gab sie erstaunlich ehrlich bei einem öffentlichen Gespräch mit Rupert Everett zu, der das It-Model an der Veranstaltung «Women of the World» interviewte – einer jährlichen Plattform für international einflussreiche Frauen. Auch Delevingne kämpfte in der Vergangenheit bereits mit den Folgen der Entfremdung und des Drucks, der von der Gesellschaft auf einen hereinbricht – in ihrem Fall führte dies sogar zu einer Depression. 

Kate Moss, Schreiben und Yoga

Mit 17 Jahren startete Cara Delevingne ins Modelbusiness. Entdeckt wurde sie jedoch erst 2011, als sie für Burberry über den Laufsteg defilierte. Über Nacht wurde sie zum angesagten It-Girl, bekam Einladungen und Angebote und litt unter dem Druck, all die Erwartungen erfüllen zu können. Ihr Körper reagierte mit der Hautkrankheit Psoriasis auf den Stress, doch anstatt sich eine Pause zu gönnen, unterdrückte sie die körperlichen Warnsignale mit Medikamenten. Die Veränderung kam erst durch Freundin und Modelkollegin Kate Moss, die ihr riet, auch einmal Nein zu sagen und sich auf die eigenen Wünsche zu besinnen.

Mit dem Niederschreiben ihrer Gedanken, Yoga und dem Entschluss, sich nicht mehr zu verstellen, hat sich Cara Delevingne vorerst von der Depression erholt und möchte andere junge Menschen dazu inspirieren, sich zu akzeptieren und grosse Träume zuzulassen: «Wieso nicht Präsident oder noch höher, Astronaut, werden?»

 

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Mädchen brauchen gute Vorbilder

Cara Delevingne gehört zusammen mit Amy Schumer, Mindy Kaling, Lena Dunham und Jennifer Lawrence zu einer Generation starker Frauen, die wissen, was sie wollen. Sie bemühen sich, positive Vorbilder für Mädchen und Frauen zu sein, Motivation und Inspiration zu vermitteln. Die US-Stand-up-Comedienne Amy Schumer präsentiert ihre Meinung zum Thema Vorbilder in «Saturday Night Live»:

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Anoushé Dastmaltschi

Die Halb-Iranerin ist Junior Online Editor bei annabelle und interessiert sich für den Einfluss von Social Media auf die Gesellschaft, vor allem in Ländern mit beschränkter Meinungsfreiheit.

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