Begegnung

Mein Deal mit dem Krieg: Eva Maria Staal über ihre Arbeit als Waffenhändlerin

Text: Claudia Senn; Illustrationen: Benjamin Güdel

Mein Deal mit dem Krieg: Eva Maria Staal über ihre Arbeit als Waffenhändlerin
Mein Deal mit dem Krieg: Eva Maria Staal über ihre Arbeit als Waffenhändlerin
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Ein Leben wie in einem Thriller: Waffenhändlerin Eva Maria Staal fühlte sich unverwundbar

Eva Maria Staal arbeitete 15 Jahre lang als Waffenhändlerin. Sie machte Geschäfte mit Regierungen, Warlords und kriminellen Organisationen. Und sie bereut – nichts.

Als Eva Maria Staal das Büro sah, in dem sie in Zukunft arbeiten sollte, war ihre Entscheidung schon beinahe gefallen. Die Räumlichkeiten der Firma im obersten Stockwerk eines Hochhauses boten einen fantastischen Blick über Amsterdam. Den Fussboden zierten hochflorige Teppiche, die Wände kostbares Tropenholz mit Elfenbein-Intarsien. In der Küche entdeckte Eva Maria Staal den grössten Kühlschrank, den sie je gesehen hatte, voll mit Champagner und Kaviar. Weitere, ebenso glamouröse Niederlassungen existierten in Peking, Hongkong, London, Paris, Barcelona und Harare.

In all diesen Städten werde sie sich bald wie zuhause fühlen, sagte Jimmy Liu, ihr zukünftiger Boss, ein Kanadier chinesischer Abstammung. Er bot ihr ein sechsstelliges Einstiegsgehalt. Eva Maria Staal, ein Kind der Arbeiterklasse und damals Anfang zwanzig, war hingerissen. Bevor es definitiv losgehen konnte, musste sie jedoch einen Test bestehen, der zeigen würde, ob sie für den Waffenhandel taugt. Er habe kürzlich eine alte Boeing 747 erstanden, sagte Jimmy Liu. «Verkauf sie weiter. Wenn du es bis zum Abend schaffst, hast du den Job.» Eva Maria Staal griff sich die Kundenkartei. Es waren die Achtzigerjahre, noch lief alles per Telefon und Fax.

Am Ende des Tages hatte sie den Jumbojet an einen Scheich verhökert, der darin eine Luxus-Lounge und Pferdeställe einbauen lassen wollte, um mit seinen Araberhengsten zu den wichtigsten Anlässen des internationalen Pferderennsports zu fliegen. Ja, der neue Job liess sich alles andere als langweilig an.

Ein Buch voller Pseudonyme

Eva Maria Staal, heute Anfang fünfzig, ist eine zierliche Frau, deren Kurzhaarfrisur ein bisschen an Liza Minelli erinnert. Natürlich heisst sie in Wirklichkeit nicht Staal, obwohl es für eine Waffenhändlerin kaum einen geeigneteren Namen geben könnte. Auch Jimmy Liu ist ein Pseudonym, ebenso wie die Namen all der anderen mehr oder weniger zwielichtigen Gestalten in dem Buch, das sie über ihre 15 Jahre im Waffenhandel geschrieben hat und das in Kürze in deutscher Übersetzung erscheint. Manche der Protagonisten haben sich trotzdem wiedererkannt.

Zu Eva Maria Staals Erleichterung hetzten sie ihr jedoch keinen Killer auf den Hals, sondern fühlten sich geschmeichelt. Auch Warlords schwelgen gern in ihren 15 Minuten Ruhm. Offiziell gilt «Die Waffenhändlerin» als Roman. «Doch achtzig Prozent davon sind wahr», sagt Eva Maria Staal. «Die Leute sind alle echt. Alles passierte wirklich. Nicht alles mir selbst.» Wer sich detaillierte Einblicke in die Mechanismen des internationalen Waffenhandels erhofft, wird enttäuscht, denn natürlich verrät Staal keine Betriebsgeheimnisse. Dafür lässt sie den Leser in die Psyche der Akteure schauen, und das ist mehr als furchterregend.

«Die Waffenhändlerin» ist ein atemloser Thriller, geschrieben in einer harten, schnellen, derben Sprache. Zorn und Zynismus prägen die Atmosphäre. Darum erstaunt es umso mehr, wie warmherzig und zugewandt Eva Maria Staal im Gespräch auftritt. Sie könnte auch eine besonders engagierte Gymnasiallehrerin sein oder die freundliche Apothekerin von nebenan. Was hatte man erwartet? Eine Kriegsgurgel im Deuxpièces? Ein Schrapnell auf zwei Beinen?

Eine Ex-Waffenhändlerin als Mutter

Staal hat heute eine Tochter im Teenageralter. «Ich bin eine gute Mutter», sagt sie, «wirklich, das bin ich.» Und sie ist auch eine wichtige Stimme in der holländischen Kulturszene, schreibt Essays für Zeitungen und Magazine und arbeitet regelmässig am Theater. Wir treffen sie unter konspirativen Umständen in einer niederländischen Stadt, die nicht genannt werden darf.

Eva Maria Staal, welche Eigenschaften muss man mitbringen, um als Waffenhändlerin Erfolg zu haben?
«Du musst gerissen sein, risikofreudig und schlau. Als Einzelgängerin hast du es leichter. Heute wäre ich wohl zu alt dafür.»

Damals, als junge Berufseinsteigerin zu Beginn der Achtzigerjahre, begriff sie schnell, worauf es ankommt in der Branche. Sie lernte, Geldströme zu verfolgen, Distributionsnetze zu durchschauen und das Einmaleins der Korruption zu verstehen, die letztlich auch nichts anderes ist als Networking unter veränderten Vorzeichen. Sie prägte sich ein, wo und wofür Embargos gelten – und wie man sie umgeht. Die Firma handelte vor allem mit schwerem Kriegsgerät: Artilleriegeschütze, Luftabwehrraketen, Panzer, Mörsergranaten. Oft ging es um Hunderte Millionen Dollar.

Staals Jugendlichkeit stellte sich bald als Wunderwaffe heraus, die früher oder später jeden Verhandlungspartner in die Knie zwang. Stets kleidete sie sich businesslike, aber sexy: kurze Jupes, Killerheels, seidiges Haar, charmantes Lächeln. «Ich sorgte dafür, dass mich die Männer, mit denen ich zu tun hatte, erst mal unterschätzten, um später umso härter zuzuschlagen, wenn sie es nicht mehr erwarteten.» Im Restaurant wählte sie ihren Platz gern neben einem Blumentopf, damit sie ihre Drinks heimlich wegschütten konnte, während ihr Vis-à-vis immer betrunkener wurde und die Kontrolle über seine Entscheidungen verlor.

«Am Anfang dachte ich, ich mache den Job wegen des Geldes», sagt Eva Maria Staal. «Aber bald merkte ich, dass es mir vor allem um den Nervenkitzel ging. Jede Zelle meines Gehirns war gefordert.» Zuvor hatte sie in einer vergleichsweise drögen Firma für Nachtsichtgeräte gearbeitet. Jetzt war sie an einem Ort gelandet, wo der Geheimdienst die Telefone abhörte, weshalb heikle Deals nur unter vier Augen besprochen wurden. Manchmal reiste sie mit falschem Pass, in der Handtasche die Pistole, die Jimmy Liu ihr gegeben hatte, zusammen mit der Anweisung, in welchen Fällen sie einen Widersacher lieber gleich über den Haufen schiessen sollte. Als Schützin war sie ein Naturtalent. Selbst im Halbschlaf hätte sie noch jemandem eine Kugel in den Kehlkopf jagen können. Oder in die Kniescheibe.

Ihr fehlt Angst

Es ist irritierend, eine Frau in freundlichem Plauderton solche Dinge erzählen zu hören. Irgendetwas stimmt nicht mit Eva Maria Staals Ausführungen. Etwas fehlt, ein wichtiges Puzzleteil: ihre Angst. Hatte sie keine? «Manchmal schon», sagt sie, «doch sobald die gefährliche Situation vorbei war, konnte ich auch die Angst zur Seite legen, als wäre es die Tageszeitung von gestern.» Einmal – sie hatten in Nordpakistan eben 3000 Zentrifugen für die Uranaufbereitung verkauft – schossen Unbekannte auf sie und ihren Chef, der dabei lebensgefährlich verletzt wurde. Ein anderes Mal wurde sie in Islamabad verhaftet und im Gefängnis vergewaltigt. Nachdem sie freigekommen war, machte Eva Maria Staal eine Woche Ferien und fuhr wieder zur Arbeit, als sei nichts gewesen.

Kein Trauma? Keine Panikattacken? «Nein», sagt sie erstaunt, als komme ihr diese Frage seltsam vor. «Im Grunde genommen fühlte ich mich wie ein riesiger alter Wal, der durch die Ozeane pflügt. Unverwundbar.» Vielleicht liege die Fähigkeit, traumatische Erlebnisse einfach hinter sich zu lassen, in der Familie. «Mein Vater überlebte das Konzentrationslager. Er sah dort viele Familienmitglieder sterben. Doch nach dem Krieg kam er nachhause und führte – unbeschwert von den Gräueln der Vergangenheit – ein gutes Leben.» Muss man so sein, so eisern und unzerstörbar, um diesen Job machen zu können? Es hilft, sagt Staal.

Ganz selten nur fand sie nachts keinen Schlaf. Dann rief sie nicht etwa eine gute Freundin an, sondern den eigenen Telefonanschluss in Holland. Fünf-, sechs-, siebenmal hintereinander lauschte sie ihrer ruhigen, nüchternen Ansage auf dem Anrufbeantworter. Bis sich Herzschlag und Atem normalisierten. Ihr Buch ist in Holland schon vor einiger Zeit erschienen. Die Reaktionen liessen sich im Wesentlichen in drei Gruppen einteilen: Manche Männer glaubten in ihr eine Art fleischgewordenes Bond-Girl zu erkennen und machten ihr unmoralische Angebote. «Die Tatsache, dass ich schiessen kann, scheint diese Kerle endlos anzutörnen», wundert sie sich.

Die zweite Gruppe, vor allem Frauen, glorifizierte sie als feministische Vorkämpferin in einer der letzten Macho-Bastionen. Die meisten Leute aber beschimpften Staal als abscheuliche Mörderin, die für den Tod Unschuldiger mitverantwortlich sei. Eva Maria Staal trafen die vielen Hassmails vollkommen unerwartet. Bis heute kann sie nicht verstehen, dass dem Waffenhandel ein so unterirdisch schlechtes Image beschieden ist. Wer so urteile, verkenne, dass der Krieg zum Leben gehört, ereifert sie sich. «Wir haben uns doch schon gegenseitig umgebracht, als wir noch Affen waren!» Ja, aber nicht mit Cruise Missiles und Dumdum-Geschossen, die den Körper von innen zerfetzen.

Keine moralische Mitverantwortung

«Und warum kriegen die Waffenhändler den ganzen Hass ab? Schuld hat doch derjenige, der abdrückt!» Weil die Waffenhändler Milliarden damit verdienen, dass andere Menschen sich gegenseitig umbringen. Eva Maria Staal schweigt. «Okay, das kann ich nachvollziehen», sagt sie schliesslich. Sie ist keine Zynikerin, sondern auf eine seltsame Weise weltfremd. Für sie sind Waffen «schöne Objekte, ästhetische Wunderwerke der Technologie». Dass die Allgemeinheit sie in erster Linie als Tötungsinstrumente betrachtet, scheint ihr erst jetzt zu dämmern. Diskussionen über ihre moralische Mitverantwortung verlaufen stets im Sand. Schuldgefühle hatte sie nach eigenen Angaben nie. Trotzdem schildert sie in ihrem Buch eine zumindest verwandte Empfindung: Als sie während des Tschetschenien-Kriegs im apokalyptischen, vollkommen zerstörten Grosny steht und plötzlich glaubt, dies sei der Ort, wo die Seelen toter Waffenhändler auf ewig umherirren müssten, ohne ihre Sünden wiedergutmachen zu können. Ist das nur ein literarisches Stilmittel? Oder doch ein Eingeständnis, dass sie nicht ganz so abgebrüht ist, wie sie sich gibt?

«Jeder hat das Recht, sich zu verteidigen», ist sie überzeugt. «Was wissen wir Westeuropäer davon, wie es sich anfühlt, im Gazastreifen geboren zu sein oder im Kongo, ohne Wasser und Nahrung und mit einer Horde wütender Hutu im Rücken?» In einer solchen Situation könne jeder zum Mörder werden, auch jene, die nun glaubten, sie für ihren früheren Beruf verurteilen zu dürfen. In ihren Augen stellte sie bloss das Gleichgewicht des Schreckens wieder her. «Du und ich, wir verkaufen Freiheit», hatte Jimmy Liu immer gesagt. Stets habe man sich bemüht, an die Guten zu liefern, die ihr Land verteidigen. Und nicht an die Bösen, die andere Staaten angreifen.

Mitte dreissig: Kinderwunsch

Drei Stunden dauert das Gespräch nun schon. Eva Maria Staal wirkt müde – und leise enttäuscht darüber, dass auch die Reporterin aus der Schweiz ihre Motive nicht wirklich nachvollziehen kann. «Vielleicht ist das meine Strafe für all die Jahre im Waffenhandel», sagt sie, «ich bin allein.» Es klingt nicht bedauernd, sondern eher so, als habe sie diese Tatsache längst akzeptiert. Warum ist sie denn aus dem Beruf ausgestiegen, wenn der sie doch so sehr erfüllte? Mit Mitte dreissig erwachte ihr Kinderwunsch, sagt Staal. Und als ihre Tochter schliesslich da war, kamen mit dem kleinen Mädchen auch die Gedanken an all das Schlimme, was ihm und all den anderen Kindern auf der Welt zustossen könnte. Bald ertappte sich die Waffenhändlerin dabei, wie sie immer grössere Summen an Hilfsorganisationen für Kriegswaisen überwies. Horrende Summen. «Da merkte ich, dass etwas nicht mehr stimmt.»

Sie kümmerte sich also um jene Kinder, die durch ihre Waffen erst zu Waisen geworden waren? Es ist diese Art von widersprüchlichem Verhalten, die im Gespräch mit Eva Maria Staal am meisten verwirrt. Nichts an der Waffenhändlerin wirkt herzlos und kalt. Sofort nimmt man ihr ab, dass sie Mitgefühl mit den Waisen empfand. Doch warum sieht sie ihren Beruf dadurch nicht mit kritischeren Augen? Weshalb spürt sie zwar, dass sie etwas Falsches tat, wagt aber offenbar nicht, diesen Gedanken laut auszusprechen?

Die Tochter hasst ihren früheren Beruf

Mit 35 quittierte sie den Dienst. «Bis heute weiss ich eigentlich nicht warum.» Reue empfindet sie noch immer nicht, «obwohl mir jedermann zu verstehen gibt, dass das nicht normal ist». Es werde stets Menschen geben, die diesen lukrativen Job übernehmen, «als ich ihn machte, konnte ich wenigstens einen guten Einfluss auf gewisse Dinge ausüben». Das klingt wie eine Ausrede, um vor sich selbst besser dazustehen, sagt die Reporterin. «Ich weiss nicht. Finden Sie?», antwortet Eva Maria Staal. «Vielleicht muss ich darüber nachdenken. Nachts, im Bett, wenn ich allein bin.» Ihre mittlerweile 17-jährige Tochter weigert sich standhaft, «Die Waffenhändlerin» zu lesen. Sie hasst den früheren Beruf ihrer Mutter. Was ist mit Eva Maria Staal selbst? Gab es nicht eine Zeit, in der auch sie vor jugendlichem Idealismus überquoll, ihr Herz für die Schwachen und Entrechteten entdeckte und Krieg einfach nur furchtbar fand? Staal zögert lange. Schliesslich gibt sie sich einen Ruck und erzählt, wie entsetzlich sie als Teenager von ihren Klassenkameraden gemobbt worden sei. Wie sie auf die Quälereien mit Suizidgedanken und Magersucht reagiert habe. Und wie schliesslich, wenige Jahre später, Jimmy Liu auftauchte, ihr Chef, ein Grossmaul und Draufgänger, 16 Jahre älter als sie, der dieses Loch in ihrer Seele passgenau mit Gefühlen stopfte.

«Er vermittelte mir, dass es nichts gibt, was ich nicht schaffen kann. Dass ich jemand bin, der keine Angst kennt, vor gar nichts. Ich liebte die Vorstellung, die er von mir hatte. Ich wollte alles tun, um eines Tages tatsächlich so zu werden.» In der Sahara brachte er ihr das Schiessen bei. In China trank sie mit ihm Schlangenblut und ass Rattenfleisch aus dem Wok. «Da war nichts Erotisches zwischen uns, er war eine Vaterfigur, ein toller Kerl mit einem grossartigen Sinn für Humor, kühn und unerschrocken.» Die Reporterin hat aus dem Buch allerdings ein ganz anderes Bild von Jimmy Liu. Sie sieht ihn als schillernden Kriminellen, der neben Waffen auch mit geschützten Tieren handelte. Der mit tschetschenischen Gangstern und chinesischen Triaden Geschäfte machte, seine Mitarbeiterin lebensgefährlichen Situationen aussetzte und emotional kalt reagierte, als sie deswegen in Tränen ausbrach.

Ein abgefuckter Zyniker

Ja, räumt sie ein, auch das war Jimmy. Ein abgefuckter Zyniker. Sie weiss, dass diese Beziehung nicht gesund war. Doch noch immer scheint sie ihren früheren Chef als furchtlosen Abenteurer verklären zu wollen. Sie bewunderte ihn grenzenlos. Sie tat alles, was er wollte. 15 Jahre lang, bis sie selbst daran glauben konnte, dass sie das hilflose Mobbingopfer von einst hinter sich gelassen hatte. Eva Maria Staal schaut auf ihre zierlichen Hände und schweigt. «Jeder denkt, in meinem Buch gehe es um Waffenhandel», sagt sie schliesslich. «Doch das eigentliche Thema ist Abhängigkeit.» Schwache Frau lässt sich von bösem Mann dazu bringen, ebenso böse zu werden wie er, damit sie sich endlich stark fühlen kann. Das klingt wie Küchenpsychologie. Aber sind menschliche Beweggründe bei näherer Betrachtung nicht oft erschreckend banal?

Eva Maria Staal: Die Waffenhändlerin. Arche-Verlag, Zürich 2013, 256 Seiten, ca. 27 Franken, ab Februar im Handel

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