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Keine frohe Musik zur Weichnachtszeit: «Trilogy» von The Weekend

Leben

Keine frohe Musik zur Weichnachtszeit: «Trilogy» von The Weekend

  • Redaktion: Frank Heer; Text: Thomas Früh

Abgründig ist anziehend: Der 22-jährige Kanadier The Weeknd öffnet dem Soul ein Fenster in die Zukunft.

Wie heutzutage bei vielen Newcomern ging der Stern von Abel Tesfaye alias The Weeknd im Internet auf. Der junge Musiker aus Toronto hatte 2011 drei selbst produzierte Mixtapes ins Netz gestellt, die von Hunderttausenden auf ihren Computer geladen wurden.

Jetzt hat The Weeknd seine Tapes unter dem Titel «Trilogy» auf drei CDs veröffentlicht. Dort erwartet einen ein apokalyptischer Soundkosmos zwischen sphärischem Soul, Chill-out-Musik und futuristischem Blues. Zarte Gitarrenzupfer und himmlische Gospelchöre kontrastieren mit unheilvoller Electronica. Schwarze Musik voller Unruhe und Gewissensbisse.

Mit seiner lasziven Falsettstimme hechelt sich The Weeknd durch den klassischen Themenkanon des Soul. Eine aufregende Antithese zum boomenden Retrosoul.

The Weeknd: Trilogy (Universal) — High for This

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