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Musik-Tipp: The Libertines

Leben

Musik-Tipp: The Libertines

  • Redaktion: Frank Heer; Text: Marco Kamber; Foto: Reto Schmid

Comeback der Freigeister: The Libertines wollen es noch einmal wissen, trotz Altersmilde. Gut so.

Vor 15 Jahren versprachen uns The Libertines das letzte Aufbegehren des Rock’n’Roll. In Röhrlijeans und Jerseyboots. Doch schon nach zwei Alben war Schluss. Schuld war Sänger Pete Doherty, der sensible Poet an der Nadel, der lallende Junkie an der Seite von Kate Moss, der taumelnde Slacker am Abgrund, die Paparazzi stets an den Fersen. Jetzt hat sich das Londoner Quartett noch einmal aufgerafft und in Thailand, wo Doherty auf Entzug war, ein neues Album aufgenommen. Da ist alles drin, was ihre Musik so aufregend machte: Garagenrock, Punk und Pop, und doch klingt es gesetzter als seine Vorgänger. Altersmilde? Ja. Doch sie steht der Band ganz gut.

— The Libertines: Anthems for Doomed Youth (EMI)

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