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Väter in Aktion

Leben

Väter in Aktion

  • Text: Viviane Stadelmann, Fotos: Johan Bävman

Bei der Ausstellung «Swiss Dads» ist der Name Programm: Der schwedische Fotograf Johan Bävman porträtiert in einer Serie Schweizer Väter mit ihren Kindern und fängt mit seinen Bildern die ungeschönte, aber bezaubernde Realität ein. 

Dass der Alltag mit Kindern nicht nur aus Spielen besteht, dürfte allen Eltern bewusst sein. Dennoch wird in der medialen Berichterstattung häufig ein Bild vermittelt, das mit der Realität wenig zu tun hat. Der schwedische Fotograf Johan Bävman fokussiert sich nun – nicht nur, aber eben auch – aufs Windeln wechseln und Wäsche waschen. 2015 präsentierte der 34-Jährige seine erste Serie «Swedish Dads», die international auf viel Resonanz stiess. MenCare Switzerland, das nationale Programm zur Förderung väterlichen Engagements, wollte in gleicher Manier die Türen zu Schweizer Kinderzimmern öffnen und lud Bävman ein, eine Schweizer Serie zu erstellen, die bis Ende Juli im Generationenhaus in Bern zu sehen sein wird. Der Eintritt ist frei.

Generationenhaus in Bern
Bahnhofplatz 2

Mo bis Fr: 7.30 – 19 Uhr
Sa: 8.30 – 12 Uhr 

Weitere Informationen

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1.

Fabian Rölli (37): «Vater zu werden bedeutete für mich, an meine eigenen Grenzen zu stossen, wenn es darum geht, mit Frustration und Wut umzugehen, sowie zu lernen, Dinge aus der Perspektive eines Kindes zu sehen, flexibler im täglichen Leben zu werden und zusammen mit meinem Partner grundsätzliche Fragen zu klären.»

2.

Ndiasse Niang (28, Koch) kümmert sich jeweils eine halbe Woche um seinen Sohn Ablaye. 

3.

Kilian Tellenbach (35): «Es ist sehr wichtig für mich in der Lage zu sein, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und Teil ihrer Erziehung zu sein, statt bloss abends für sie da zu sein und den ganzen Rest des Tages zu fehlen.»

4.

Fritz Roesli (31, Mechaniker und Sozialarbeiter) kümmert sich an vier Arbeitstagen pro Woche um seine Tochter Marta.

5.

Samuel Sarasin (31): «Manchmal scheint es, dass eine Familie zu gründen und sich nachfolgend darum zu kümmern gar als ein «anti-kapitalistisches Statement» gesehen werden kann.»

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