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Redaktionsfavoriten: 7 schöne Brunch-Spots fürs Wochenende

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Redaktionsfavoriten: 7 schöne Brunch-Spots fürs Wochenende

Lachs-Bagel in Luzern, Trüffel-Brioche-Beignet in Winterthur oder Eggs Florentine in Zürich: Wir verraten euch, in welchen Lokalen wir gerne brunchen gehen.

Teehaus Länggass in Bern – Lifestyle-Chefin Barbara Loop

Es muss nicht immer Zopf, Lachs und Käse sein, wenn es zum Brunch geht. Und es muss nicht immer Sushi sein, wenn man sich fürs japanische Menu entscheidet. Im Teehaus Länggass-Tee wird jeden Samstagmorgen ein japanisches Frühstück serviert: Miso-Suppe mit Seidentofu, Reis, marktfrisches sowie selber fermentiertes Gemüse, Sesam, Meersalz und die japanische Gewürzmischung Yukari, eine Art Eierstich mit Pilzen, und zum Dessert süsse mit roten Bohnen gefüllte Reisküchlein. Das macht nicht nur erstaunlich satt, sondern ist so lecker und stimmig, dass sogar ein Kaffee-Junkie wie ich aufs Koffein verzichten kann. Denn weil das Teehaus im Berner Länggass-Quartier nicht nur der wohl schönste Teeladen des Landes ist, sondern auch seit fast 40 Jahren eine Institution in Sachen Teekultur, wird der japanische Brunch von auserlesenem Tee begleitet: Der Buchweizentee bereitet traditionell den Magen aufs Frühstück vor, darauf folgen verschiedene japanische Grüntee-Sorten.

Mein Highlight: Die verschiedenen Gemüsesorten, mit Sesam und speziellen Gewürzen bestreut, sind ein echtes Geschmackserlebnis. Und hier isst auch das Auge mit. Eine zum Brunch hergerichtete Tafel sieht ja eigentlich immer schön aus, bis das erste Gipfel zerbröselt und sich die Eierschale auf der Käserinde stapelt. Das japanische Frühstück aber ist nicht nur in seiner unberührten Form ein ästhetisches Meisterwerk, sondern bleibt bis zum Schluss hübsch anzusehen.

Die Klientel: Paare und Freund:innen, die Zeit mitbringen und Ruhe suchen, für längere Gespräche und kulinarische Entdeckungen.

Preis: 39 Franken pro Person, unbedingt reservieren, das Angebot ist gut gebucht

Länggass-Tee Familie Lange AG, Länggassstrasse 47, 3012 Bern Switzerland

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Rosa Pulver in Winterthur – Redaktorin Sarah Lau

Wer Lust hat, morgens um elf ein paar Geschmacksexplosionen knallen zu lassen, ist gut beraten, im Rosa Pulver die Tavolata zu bestellen. Da gibt es dann in behaglicher Beizenatmosphäre stundenlang Nachschub auf kleinen Tellerchen. Die Zeit braucht es gar nicht, um mengenmässig alles zu verdauen, sondern vielmehr, um bewusst die besonderen Geschmäcker auf der Zunge zergehen zu lassen und tief befriedigt zu merken: Davon hätte ich mal nichts selbst zu Hause hinbekommen. Selbst mein neunjähriger Sohn zeigt sich überraschend experimentierfreudig und geniesst neben dem Kinderfrühstück (Rührei, Fotzelschnitte mit Schoggi und Apfel) vor allem die knusprige Mini-Rösti mit Forellenkaviar und den saftigen French Toast an Sauerkraut. Einziges Manko: nur eine Teesorte im Angebot. Auch wenn der fein war – das ist zu wenig!

Mein Highlight: Der kleine, saftige Brioche-Beignet mit Topinambur und Trüffel.

Die Klientel: Den Geschenken und Blumen auf den Tischen nach recht viele Geburtstagskinder jeglichen Alters, dazu wohlbetuchte Alternative und studentische Hipster. Kurzum: bunter Mix und Wohlfühlatmosphäre.

Preis: Die Tavolata mit Fleisch kommt für 50 Franken, die vegetarische für 45 Franken.

Rosa Pulver, Stadthausstrasse 10, 8400 Winterthur

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Baur’s in Zürich – Redaktorin Vanja Kadic

Hübsche Fransenlampen, mintfarbene Möbel, bonbonfarbene Akzente: Es ist wahr, man fühlt sich im Baur’s in Zürich wirklich wie in einem Film von Wes Anderson. Die Brasserie im Luxushotel Baur au Lac überzeugt nicht nur mit ihrem bezaubernden Interieur, sondern auch mit der unangestrengten und doch gehobenen Atmosphäre. Die Brunch-Karte ist vielseitig, aber angenehm überschaubar. Wir probierten uns einmal quer durch: Lachs-Bagel, Eggs Florentine (mein Favorit!), die Eggs Royal und French Toast sind sehr zu empfehlen – und der Bellini, den wir uns dazu gönnten, war ebenfalls fantastisch. Für mich war es der erste Brunch im Baur’s, sicher aber nicht der letzte.

Mein Highlight: Das wunderschöne Innendesign und der freundliche, entspannte Service. Auch mit Allergien oder Unverträglichkeiten ist man hier übrigens gut aufgehoben, das Personal gibt sich grosse Mühe und achtet genau darauf.

Die Klientel: Gut betuchte Familien, Freund:innen, Millennials mit einer Leidenschaft für aesthetically pleasing Instagram-Bilder.

Preis: à la Carte.

Baur’s, Talstrasse 1, 8001 Zürich

Mill’Feuille in Luzern – Redaktorin Sandra Huwiler

Ich bin ja immer für Brunch zu haben, kann aber leider null mit Buffets umgehen. Wie die Raupe Nimmersatt esse ich mich durch all die Köstlichkeiten und leide dann wahnsinnig unter meiner Völlerei. Umso toller finde ich Brunch-Spots, in denen man à la Carte Leckereien bestellen kann. Das Mill’Feuille in Luzern ist in jeder Hinsicht ein perfektes Brunch-Resti: Ich liebe überraschende Geschmackskombinationen wie die Birnen-Ingwer-Kurkuma-Konfitüre (Suchtgefahr!) oder den Blutorangen-Rhabarber-Kompott auf den Waffeln, mag entspannt-freundliches Personal (frühmorgens besonders, aber eigentlich zu jeder Tageszeit) und werde sehr gerne von der Sonne wachgeküsst (gibts im Wintergarten oder draussen gleichermassen, direkt an der Reuss mit Blick auf Altstadt und Gütsch). Das Angebot ist vielfältig, es gibt viele Vegi- aber leider eher weniger Vegan-Dishes, dafür einige glutenfreie Gerichte. Oh, und brunchen kann man im Mill’Feuille übrigens jeden Tag – und am Wochenende sogar bis 18 Uhr.

Mein Highlight: Der Lachs-Bagel. Und die spannenden Kombos, die mir so gut schmeckten, dass ich sie mir penibel gemerkt habe.

Die Klientel: Buntgemischt, von Freund:innengruppen über ältere, lockere Pärchen bis zu Familien mit Kids im Brunch-Rausch (hauptsächlich die der Autorin, und ja, auch das nahm das Personal mit Humor).

Preis: Extrem fair, einzelne Brunch-Teller kosten zwischen 6.50 und 9 Franken, für 28 Franken gibts drei Teller und Gebäck à discrétion

Mill’Feuille, Mühlenplatz 6, 6004 Luzern

Neni in Zürich  – Redaktorin Marie Hettich

Wann immer ich mich fühlen will, als wäre ich auf einem Citytrip, gehe ich zum Brunchen ins Neni, das zum 25 Hours Hotel mitten an der Langstrasse gehört. Umgeben von tatsächlichen Tourist:innen und zig verschiedenen Sprachen, freue ich mich jedes Mal über die grosse, aber nicht überfordernde Buffet-Auswahl in 1A-Qualität und die gemütlichen Drehsessel. So vergehen locker zwei, drei Stunden – danach bewege ich mich im Schneckentempo durch die schöne Buchhandlung nebenan im Kosmos, die auch sonntags geöffnet hat.

Mein Highlight: Ein Langschläfer-Frühstück, das sich auch wirklich so nennen darf! Im Neni wird von 10 bis 14 Uhr gebruncht, was meinem Wochenend-Tempo sehr entgegenkommt. Meine kulinarischen Favorites: Baba Ganoush und Randen-Hummus, Shakshuka, Lachs, French Toast, Porridge mit Zimt und Zucker (würde ich meinen nur so creamy hinbekommen …), der sehr gute Prosecco (im Preis inbegriffen) und die grossen Kaffeetassen. Ausserdem ist das Neni noch einer der wenigen Orte in Zürich, der meine first choice Sojamilch anbietet.

Die Klientel: Sweet-verpennte Hotelgäste und internationale City People von jung bis mittelalt. Immer wieder hat es auch Kids (die vom Personal sehr herzig umsorgt werden).

Preis: 45 Franken pro Person (Sa und So von 10 bis 14 Uhr – frühzeitig reservieren nicht vergessen!)

Neni, Langstrasse 150, 8004 Zürich

Avant-Gouz La Gare, Basel – Lifestyle-Praktikantin Nina Mäder

Im Basler Gundeli werden schon am zweiten Standort von Avant-Gouz mediterrane Leckereien serviert. Das Menü ist kreativ und breit gefächert; von Pancakes über Buddha Bowls bis zu Shakshuka gibt es alles, was das brunchliebende Herz begehrt. Das gewisse Extra erhält das Angebot mit den Façon-Gouz-Gerichten nach senegalesischer Art. Für seine Sandwiches ist das Restaurant bekannt, ich bin jedoch vom halbwarmen Beilagensalat mit Kefen und Broccoli begeistert. Angemacht mit einer feinen Vinaigrette ist der Salat für mich The Star of the Show meines Brunchtellers.

Mein Highlight: In das weiche Brot des Avant-Gouz-Toasts mit Austernpilzen und Hummus möchte ich mich reinlegen. Neben den ganzen klassischen Pancakes und Eierspeisen wirklich etwas Erfrischendes.

Die Klientel: Von jung bis alt ist alles vertreten.

Preis: Die Preise liegen zwischen «okay» und «etwas teuer»: Das vegane Brunch-Menü liegt bei 23 Franken, dafür zahlt man für ein Oeuf Bénédicte «nur» 11 Franken.

Avant-Gouz La Gare, Güterstrasse 130, 4053 Basel

Bloomell Café in Olten – Praktikantin Reportagen Sonya Jamil

Eine Oase in der Industriewüste Oltens: Da passt der Name Bloomell – eine Zusammensetzung aus den Worten «bloom» und «mellow» – perfekt. Zum Brunchen gibt es beim Swiss Gastro Award Winner 2020 nebst leckeren Rühreiern und fruchtigen Granola-Bowls die berühmten Pancakes, die auch bei veganen Gästen für einen süssen Gaumenschmaus sorgen. Der frisch zubereitete Brunch der Wahl wird ganz leicht via QR-Code bestellt und lässt sich innert kurzer Zeit an den geräumigen Holztischen geniessen.

Mein Highlight: Das Bloomell soll sich anfühlen wie ein Zuhause – und genau dieser Ansatz scheint durch: Das Personal lebt und liebt das Café. Ausserdem gefällt mir, dass Bloomell mit leistungsbeeinträchtigten Personen zusammenarbeitet, u.a. für seine Konfitüren.

Die Klientel: Das Café ist generationsübergreifend und spricht von Kindern bis zu Teenies und Grossmüttern alle an. Der Bloomell-Brunch ist sehr «instagramable», was vor allem der weiblichen Zielgruppe gefallen dürfte.

 Preis: Den beliebten «Wakey Bakey Brunch» mit Bedienung am Brotbuffet gibt es für 32 Franken, Kaffee oder Süsses ab erschwinglichen 5 Franken.

Bloomell, Autorenstrasse 5, 4600 Olten

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