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«Everything is OK»: 7 Büchertipps rund um Mental Health

Literatur & Musik

«Everything is OK»: 7 Büchertipps rund um Mental Health

Von Eckhart Tolle zu Matt Haig: Hier sind 7 Neuerscheinungen und Klassiker der Ratgeberliteratur – zum Anregen, Nachdenken und Inspirieren.

1.

«Jetzt! Die Kraft der Gegenwart» von Eckhart Tolle

«Jetzt! Die Kraft der Gegenwart» wird oft als ein Klassiker der spirituellen Literatur bezeichnet und Eckhart Tolle als einer der wichtigsten spirituellen Lehrer unserer Zeit. Tolle zeigt, wie der Verstand unsere Realität formt. Anstatt uns auf die Vergangenheit oder die Zukunft zu konzentrieren, sollten wir uns auf das «Jetzt» fokussieren. Fragen wie «Was ist Erleuchtung?» und «Wie kann man mit dem Denken aufhören?» sollen den Leser:innen helfen, inneren Frieden zu finden.

 

Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Bielefeld, 2010, 176 Seiten, ca. 26 Fr.

2.

«Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben» von Matt Haig

Matt Haig war 24 Jahre alt, als er realisierte, dass er unter Depressionen leidet. In seinem Selbsthilfebuch erzählt er von seinem Beinahe-Sprung von einer Klippe und wie er sich aus seinen Depressionen und Panikattacken kämpfte: Er setzte auf Literatur, Liebe und Zeit. Wie der Titel andeutet, gibt er in seinem Buch viele Gründe an, um am Leben zu bleiben und das Beste aus dem zu machen, was das Leben zu bieten hat. Haig schildert ehrlich und berührend seine Erfahrungen und will damit aufzeigen: Es gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

 

Matt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben. dtv, München, 2016, 304 Seiten, ca. 30 Fr.

3.

«Dieser Schmerz ist nicht meiner» von Mark Wolynn

Wenn wir daran denken, unsere Gene an die nächste Generation weiterzugeben, neigen wir dazu, uns auf das Äussere zu konzentrieren. Dabei vergessen wir oft, unsere Charaktereigenschaften miteinzubeziehen. In seinem Buch «Dieser Schmerz ist nicht meiner» erklärt Mark Wolynn, dass die Menschen, die wir heute sind, oft auf die Erfahrungen unserer Vorfahr:innen zurückgehen. Er zeigt auch, wie man sich von seiner Familiengeschichte befreien und dieses Trauma, das möglicherweise über mehrere Generationen weitergegeben wurde, heilen und so das eigene Leben gestalten kann.

 

Mark Wolynn: Dieser Schmerz ist nicht meiner. Kösel, München, 2017, 304 Seiten, ca. 29 Fr.

4.

«Everything Is OK» von Debbie Tung

In ihrem Comic erzählt die Cartoonistin und Illustratorin Debbie Tung von ihren Erfahrungen mit Angstzuständen und Depressionen und wie es sich anfühlt, hoffnungslos zu sein. Anhand ihrer persönlichen Geschichte zeigt sie, wie sie durch die Höhen und die Tiefen des Lebens navigiert, und betont dabei die Wichtigkeit von Selbstliebe. Sie plädiert: Die Schwierigkeiten werden vorübergehen – und verletzlich zu sein, bedeute nicht, schwach zu sein. Man solle einen Tag nach dem anderen angehen und werde am Ende feststellen: «Everything is OK.»

 

Debbie Tung: Everything Is OK. Andrews McMeel Publishing, Kansas, 2022, 208 Seiten, ca. 28 Fr.

5.

«Die Gaben der Unvollkommenheit» von Brené Brown

Seit zwanzig Jahren beschäftigt sich Dr. Brené Brown mit Mut, Empathie, Verletzlichkeit und Scham und hat schon sechs «New York Times»-Bestseller veröffentlicht. Einer davon ist «Die Gaben der Unvollkommenheit», in der sie sich zu Verletzlichkeit und dem Streben nach Perfektionismus äussert: Was treibt uns dazu, perfekt sein zu wollen? Brené Brown untersucht die Denkmuster und erkennt, dass es nicht der Perfektionismus, sondern die Unvollkommenheit ist, die uns alle verbindet und das Leben vollkommen macht. In ihrem Buch listet Brown zehn Wegweiser auf, die uns helfen, den Perfektionismus loszulassen und uns als perfekt unvollkommene Menschen zu sehen. Die wichtigste Botschaft in ihrem Buch lautet: «Ich bin nicht perfekt, aber ich bin gut genug!»

 

Brené Brown: Die Gaben der Unvollkommenheit. Kamphausen Media, Bielefeld, 2012, 208 Seiten, ca. 29 Fr.

6.

«ikigai» von Francesc Miralles und Héctor García (Kirai)

In kurzen Kapiteln zeigen Francesc Miralles und Héctor García (Kirai) in «ikigai» auf, wie man ein achtsameres, glücklicheres und längeres Leben führen kann. Ihre Weisheiten basieren auf einer fernöstlichen Lebensphilosophie aus Okinawa in Japan. Die im Buch erläuterten Erkenntnisse stammen unter anderem von älteren Menschen, die nach dieser Philosophie gelebt haben und deren positive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit bestätigen.

 

Francesc Miralles und Héctor García (Kirai): ikigai. Ullstein Taschenbuch Verlag, Berlin, 2018, 224 Seiten, ca. 20 Fr. 

7.

«Die Kraft der Reue: Wie der Blick zurück uns hilft, nach vorne zu schauen» von Daniel H. Pink

«No Regrets» ist ein bekannter Slogan, der besagt, dass man versuchen sollte, sein Leben ohne Reue zu leben. Reue gehört schliesslich zur Vergangenheit und sollte keinen Raum im Gedächtnis einnehmen und somit die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Daniel H. Pink zeigt anhand psychologischer Erkenntnisse die Wichtigkeit dieser Emotion, um das Leben besser zu verstehen. In seinem Bestseller führt Pink seine Leser:innen durch die Sichtbarkeit und die Zurückeroberung der Reue und zeigt, wie man am besten mit dem starken Gefühl umgeht.

 

Daniel H. Pink: Die Kraft der Reue: Wie der Blick zurück uns hilft, nach vorn zu schauen. Allegria, Berlin, 2022, 288 Seiten, ca. 33 Fr.

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  • Die Dargebotene Hand (Tel. 143) ist rund um die Uhr für ein unterstützendes Gespräch da.

Weitere Fachstellen: 

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