Zukunftsforscher Andreas M. Krafft: "Hoffnung ist die Voraussetzung für Handeln"
Klimakrise, Kriege, Künstliche Intelligenz: Zukunft wird oft als Bedrohung erzählt. Das Projekt Monda Futura sucht nach einem hoffnungsvolleren Gegenentwurf. Weshalb wir solche positiven Zukunftsbilder brauchen, erklärt Andreas M. Krafft.
- Von: Stephanie Hess
- Bild: Death to Stock
Die Zukunft ist gerade kein schöner Ort: zu heiss, zu voll, zu kaputt, zu komplex. Wer heute davon spricht, was sein wird, spricht fast immer von Verlust. Doch: Könnte es auch anders werden? Vielleicht sogar gut?
"Den Menschen geht es aktuell um vier Dinge: um Gesundheit, soziale Beziehungen sowie um Nachhaltigkeit und Frieden"
"Lassen wir unsere Wünsche von der Wirklichkeit ersticken, landen wir in Verzweiflung oder Gleichgültigkeit"
Was heisst das?
In Europa wünscht man sich dieses Nachhaltigkeitsszenario sehr stark, deutlich stärker als das Fortschrittsszenario im klassischen Sinne. In wirtschaftlich schwächeren Ländern ist der Unterschied zwischen der Beliebtheit dieser Szenarien kleiner.
"Hoffnung ist die Voraussetzung für Handeln"
Was sagen Sie, werden wir es schaffen?
Um die Zukunft zu gestalten, braucht es erst einmal Menschen, die daran glauben, dass es möglich ist, diese Themen gebacken zu kriegen.
"Utopien sind mächtige Hebel des sozialen Fortschritts"
"Wir gehen als ganze Gesellschaft gerade auf Nummer sicher"