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Taugt er als Idol für meinen Sohn? Ein Gespräch mit Fussballer Remo Freuler

Zeitgeist

Taugt er als Idol für meinen Sohn? Ein Gespräch mit Fussballer Remo Freuler

Wer hängt da eigentlich im Kinderzimmer an der Wand? Unsere Autorin wollte es genauer wissen und lud den Fussballer Remo Freuler zum mütterlichen Charaktertest – zusammen mit ihrem Sohn, um sich nicht gänzlich zu blamieren.

«Warum», fragte ich eines Morgens meinen Sohn Julian, «hängt dort eigentlich dieser Mann?» – «Das ist Remo Freuler», sagt mein 8-Jähriger und erklärt mir, dass er der beste Spieler der Nati sei. Er halte die Verteidigung zusammen, gebe im Mittelfeld perfekte Pässe und schiesse schöne Tore. «Da gibts keinen besseren Schweizer Spieler?», frage ich. Bestimmt kämen noch ganz wenige andere in Frage, aber Freuler sei eben Freuler. Zumindest aus ästhetischer Sicht bin ich mit der Wahl zufrieden. Neben ihm hängen noch der Bayern-Stürmer Robert Lewandowski und Manchester-Neuzugang Ronaldo. Auch ansehnliche Männer. Aber die Mitte des Triptychons beherrscht der Zürcher Remo Freuler.

Seine Juniorenzeit verbrachte der heute 29-Jährige beim FC Hinwil und in Winterthur, seit 2016 steht er bei Atalanta Bergamo in der Lombardei unter Vertrag. Der Wimpel des Vereins hängt auch an der Kinderzimmerwand; eine Göttin auf blau-schwarzem Grund, von goldenen Fransen umrahmt. Ein Statement. Natürlich möchte mein Sohn auch Profi werden. Unter anderem. Je nach Laune. «Du weisst schon, dass der viel trainiert», sage ich – «Logo» – «Keine Guetsli, kein Gamen», sage ich. «Ich denk noch mal drüber nach», sagt mein Sohn. «Ausserdem müssen die in all den Clubs ständig neue Kollegen finden», sage ich und wische mit dem Zeigefinger den Staub vom Rahmen. Ich habe Freuler und die Herren neben ihm gerahmt.

Darf er hängen bleiben?

Rahmen für Männer, die ich gar nicht kenne, eigenartig, denke ich. Schliesslich ist das hier ein Kinderzimmer, da sollte die Mutter schon wissen, ob die auch dort hängen bleiben sollen. Welche Werte, Ansichten, all das Zeug. «Ich frag mal, ob er mich trifft», sage ich. «Echt?», antwortet mein Sohn irritiert. Dann aber bietet er mir grossmütig an, für die Fussballfragen mitzukommen, damit ich mich vor seinem Idol nicht blamiere.

So trat Remo Freuler in unser Leben. Einen Tag, nachdem er in Zürich zum ersten Mal Vater geworden ist, und nun in Bergamo bereits wieder für die Spiele in der Champions League und in der WM-Qualifikation trainiert, erscheint er um 17 Uhr im Trainingszentrum von Atalanta. Pünktlich, geduscht und lächelnd. «Mal schaun, ob Sie bei uns hängen bleiben dürfen», sage ich.

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«Schön zu hören, dass nicht nur die ganz grossen Spieler verehrt werden»

Remo Freuler

Gudrun Sachse: Remo Freuler, wir sind hier, weil Sie bei uns im Kinderzimmer eine Wand zieren.
Remo Freuler: Schön zu hören, dass es Buben gibt, die nicht nur die ganz grossen Spieler verehren.

Na ja, Sie teilen sich die Wand mit Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski. Wer hing über Ihrem Bett?
Im Alter von Julian war das Lars Ricken von Borussia Dortmund. Mein Zimmer war voll mit Postern aus dem «Bravo Sport». Ich war Borussia-Fan. Ricken schoss das entscheidende Tor in der Champions League. Danach geriet seine Karriere ins Stocken. Mit 21 hörte er auf.

Ist es ein lohnendes Ziel, in den Kinderzimmern dieser Welt zu hängen?
Ich würde nicht sagen im Kinderzimmer zu hängen, aber im Profifussball Fuss zu fassen: sicher. Je mehr man investiert hat, desto wichtiger ist es, ans Ziel zu gelangen, mit deinem Hobby auch Geld zu verdienen, es weit zu bringen.

Haben Sie die Netflix-Doku über Cristiano Ronaldo gesehen? Ronaldo zog mit elf von zu Hause aus, um Profi zu werden. Schon krass.
Ja, die habe ich auch geschaut. Das ist vermutlich einmalig. Bei mir war die Karriere nicht so akribisch durchgeplant. Vor allem legten meine Eltern Wert darauf, dass ich zweigleisig fuhr.

Einer Studie des Instituts für Sportmanagement der Hochschule Koblenz zufolge haben gerade mal 15 Prozent der aktiven Spieler eine Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium.
Ich musste das KV abschliessen, damit ich nicht plötzlich mit leeren Händen dagestanden wäre, wenns nicht funktioniert hätte mit einem Profi-Vertrag. Vermutlich wäre ich im eingeschlagenen Marketingbereich geblieben. War sehr interessant.

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Warum wollen alle Kinder Fussball spielen?
Weil es einfach ist. Ein simpler Sport. Das geht überall. Es genügen Steine am Boden. Ich hatte noch Tennis zur Auswahl, darin war ich auch nicht schlecht. Meine Eltern wollten, dass ich mich entscheide.

Die Eltern sind es auch, die ihre Kinder durch die halbe Schweiz karren und jedes Wochenende bei Hagel oder vierzig Grad am Fussballplatz stehen.
In den Jugendclubs gehts dann sonntags sogar schon ins Ausland. Dann mussten sie mich rasch dorthin fahren. Ich war schon am Abend vorher bereit und konnte es kaum erwarten.

Gingen Sie vielleicht nicht gern zur Schule, Sport als Alternative sozusagen?
Am Anfang ging ich noch gern. Später vor allem wegen der Kollegen, nicht wegen der Schule.

Julian: Oder um Panini-Bilder zu tauschen.
Oh, da war ich Profi. Wie tauscht ihr Doppelte? Auch mit Blasen oder Klopfen? Ich finde das gut, dass Panini in der Schule noch immer ein Thema ist, etwas das bleibt.

Teuer ist das Zeug. Neu sind Sie auch im Heft. Kann man als Spieler mitentscheiden, wie man auf dem Bild aussieht?
Nein, und das ist mir auch egal. Ich bin zufrieden, endlich drin zu sein. Vor drei Jahren an der EM in Russland war ich zwar im Team, aber nicht mit Sticker im Heft. Das war bitter. Einige Spieler sind im Heft, aber spielen nicht, andere spielen, sind aber nicht im Heft.

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Julian: An der EM in Russland waren Sie nur auf der Ersatzbank. Wie fühlt sich das an?
Nicht gut. Das war mein erstes grosses Turnier, da hätte ich gern meine Mannschaft unterstützt, aber man kann es nicht ändern. Wichtig ist, nicht negativ rüberzukommen und schlechte Stimmung im Turnier zu verbreiten. Dann schwinden die Chancen, eingewechselt zu werden.

Man trainiert wie alle und darf nicht mitspielen, nimmt man das nicht persönlich?
Es kommt drauf an, wie die Entscheide zustande kommen. Mit der Zeit lernt man, damit umzugehen. Das Fussballbusiness ist nicht einfach.

Was muss man mitbringen, um dieses Geschäft emotional zu meistern?
Eine Abhärtung gegenüber Menschen, die einen nicht mögen, schadet nicht. Aber man wächst da hinein. Von klein auf erlebt man die unterschiedlichsten Spieler und Trainer, du wechselst, wirst ausgeliehen, hast wieder neue Gesichter um dich. Diese Erfahrungen aus der Jugend nimmt man mit ins Profi-Lager. Wenn du als Kind schon merkst, das wird mir zu viel, du kannst mit Niederlagen oder Ablehnung nicht umgehen, dann sollte man es bleiben lassen. Man kann beim Sport von einem Tag auf den anderen vom Hero zum Zero werden, mit einem Tor, durch eine rote Karte.

Apropos, was geht einem Spieler durch den Kopf, wenn der Schiedsrichter hinten an seine Hose langt?
Das kann ich nicht sagen, ich habe nie eine rote Karte bekommen.

Julian: Doch, im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid nach 17 Minuten zum Beispiel.
Okay, okay. Stimmt. Es waren sogar zwei, in zwei wichtigen Spielen. Das ist tagelang in deinem Kopf, du überlegst hin und her, was du anders hättest machen sollen. Die an der EM bekam ich aus dem Nichts heraus. Das ist schon krass. Irgendwann aber lässt man die Gefühle zurück. Und schaut nach vorn. Dann entstehen Momente wie der …

«Es stimmt, schlussendlich ist man ein Ding mit einem Preisschild»

Remo Freuler

Julian: … als Kylian Mbappé an der EM verschiesst. Yann Sommer hält.
Uns wurde noch gesagt: «Wenn er verschiesst, nicht nach vorn rennen. Bleibt, wo ihr seid!» Vergiss es. Er verschoss, wir rannten los. Da sind so viele Glückshormone, dass nichts mehr geht. Ein Wunder und vermutlich auch ein Grund, warum die Menschen diesen Sport mögen. Wenn man als Team zusammenarbeitet, kann man viel erreichen.

Julian: Zum Beispiel einen Pokal gewinnen?
Ich habe schon zwei Mal im Final verloren und ich sage dir, das ist kein schönes Gefühl. Das nagt an einem. Wir haben viele Spiele gewonnen – aber einen Pokal in die Höhe zu halten ist noch ein Ziel mit Atalanta oder sonst einem Verein.

Atalanta Bergamo ist für seinen Teamgeist bekannt. Wie wurde der Verein zu dem, der er ist?
Durch Ausdauer. Wichtige Spieler bleiben über drei, vier Jahre, man kennt blind die Bewegungen der Kollegen auf dem Rasen. Beim Spielereinkauf wird auch darauf geachtet, dass wir neben dem Platz zusammenpassen. In der Kabine haben wir es lustig.

Dennoch wird es auch Kollegen geben, die man nicht mag. Mit denen man aber täglich stundenlang trainieren und sogar noch duschen muss.
Das klappt, auch wenn man nicht befreundet ist. Wir müssen abends nicht zusammen essen gehen. Wichtig ist nur, dass man sich auf dem Platz vertraut und alles füreinander tut.

Ein Spieler wird gekauft, ausgeliehen, verkauft … das ist der Jargon für eine Ware.
Für mich sind das die normalen Begriffe. Das stört mich nicht. Was mich eher befremdet, sind die Preise, die meines Erachtens überrissen sind. Ein Spieler, der heute dreissig Millionen kostet, kostete früher sechs Millionen und das war schon viel. Aber es stimmt, schlussendlich ist man ein Ding, das gekauft werden will und ein Preisschild trägt – oder eben nicht.

«Ich mag es eigenartigerweise, wenn sie mich auspfeifen»

Remo Freuler

Ihr Preis steigt, im Internet steht, Sie seien über 25 Millionen Euro wert. Mit einem Pfeil nach oben.
Das sind Schätzungen, da könnten auch Sie etwas reinschreiben.

Verfolgen Sie Ihren Wert?
Ich muss gestehen, dass ich schon auf diesen Sites war. Aber wichtiger ist es mir, wie ich im Spiel bin. Wer 33 Jahre ist, kann noch so gut sein, sein Marktwert sinkt allein aufgrund des Alters oder wegen irgendwelcher Verletzungen, da spielen viele Faktoren mit.

Neymar ist 29 Jahre alt, im selben Alter wie Sie. Er wechselte für eine Transfersumme von 222 Millionen Euro zu Paris-Saint-Germain und verdient mehr als alle Spieler von Atalanta Bergamo zusammen. Ein bisschen neidisch?
0.0 Prozent. Das ist ein Ausnahmekönner. Es gibt weltweit vermutlich zwanzig Spieler, die auf diesem Level sind.

Julian: Würdest du gern zu Manchester oder nach Paris wechseln?
Möchtest du mein Manager werden?

Julian: Ähm …
Ich fühle mich in Bergamo sehr gut. Aber es gäbe für mich spannende Destinationen, das weiss auch Atalanta. Ein Wechsel bedeutet immer auch, dass man sich aus der Komfortzone herausbewegen muss, was gut ist. Neue Sprachen, neues Umfeld. Wenn man als Neuer in einen Verein kommt, wird in den ersten Wochen jeder Schritt überwacht, jede Bewegung analysiert, jeder Blick registriert. Am besten gibt man sich selbstbewusst und ist nicht zu zurückhaltend.

In Paris stünden Sie neben Neymar und Messi auf dem Platz. Fussballer, die Sie vielleicht selbst bewundern?
Sicher, wenn man die das erste Mal siehst, ist man baff. Aber dann würde es zur Routine. Im Match gegen Manchester spielte ich gegen Ronaldo. Zwischendurch denkt man dann schon: Wahnsinn, dass ich gegen den hier spiele. Aber das sind nur Sekundenbruchteile.

Julian: Hattest du in Manchester keine Angst, vor so vielen gegnerischen Fans zu spielen?
Vor 80 000 Zuschauern in Manchester zu spielen, war ein cooles Gefühl. Ich mag es eigenartigerweise auch, wenn sie mich auspfeifen. Alle finden dich scheisse, und dann machst du was Gutes und sie denken: Wow, so schlecht ist der doch nicht. Das spornt an. Angst bringt einen nie weiter. Im Fussball und auch sonst im Leben nicht. Wenn man Angst hat, wird es immer schwierig. Durch das Training habe ich gelernt, an mich zu glauben. Ich sag mir dann: Hey, du hast es aus eigener Kraft bis hierher geschafft, weil du stark bist und etwas kannst. Solche Tricks helfen dir auch bei Fehlern im Spiel, etwa einem Fehlpass, damit man rasch ins Spiel zurückfindet.

Julian: Hat nicht jeder Ängste? Meine Mutter mag keine Schlangen.
Ich auch nicht. Und Spinnen. Höhe ist auch nicht mein Ding. Ausserdem habe ich Angst, dass meiner Familie etwas zustossen könnte, da ich nicht immer bei ihr sein kann.

Auch Ihr Kind wird zahnen, Koliken haben und nachts durchschreien. Wie geht das, wenn Sie am nächsten Tag auf den Platz müssen?
Dann wird es mal ein paar Nächte geben, in denen ich weniger schlafe. Vor wichtigen Spielen schlafen die Spieler im Trainingszentrum, also immer auswärts, daher ist es unwahrscheinlich, dass ich vor einem wichtigen Spiel zu wenig Schlaf bekomme.

«Einer nach dem anderen starb. Ich habe mit Bergamo mitgelitten»

Remo Freuler

Die Wohltätigkeitsstiftung für ehemalige Fussballprofis in Grossbritannien, Xpro, hält in einer Studie fest, dass sechzig Prozent der Profis fünf Jahre nach ihrem Karriere-Ende mittellos sind. Fussballer sind vielleicht doch keine so guten Vorbilder, um in Kinderzimmern zu hängen.
Wenn man als junger Spieler plötzlich viel Geld verdient und sich alles kaufen kann, kann das sicher zum Problem werden, vor allem, wenn dir niemand gesagt hat, dass es auch anders ginge. Ich brauche keine sieben Autos. Meine Frau hat einen Mercedes, ich auch. Wir haben eine Wohnung in Bergamo mit zwei Zimmern und einem Wohnzimmer. Wir leben nicht grossspurig.

Und die restlichen Einkünfte legen Sie hoffentlich gut an?
Ja, das mache ich schon länger.

Haben Sie auch einen Pensionsplan?
Heute kann man bis 39 spielen, früher war das noch 33. Ich bin 29. Mein Körper ist fit. Ich hatte nie eine schwere Verletzung. Für mich ist es noch zu früh, um ernsthaft darüber nachzudenken. Aber Infos über Online-Weiterbildungen habe ich schon eingeholt.

Notfalls liesse sich auch die eigene Schönheit vermarkten: Sie wurden von deutschen Frauen zum zweiterotischsten Spieler gewählt. Sehen Sie das auch so?
Ich würde nicht sagen, dass ich ein Wüster bin. Meine Frau hat sich über dieses Ergebnis zwar für mich gefreut, dann aber gesagt: Pass mir bloss auf!

Als ich Sie auf dem Korridor erstmals in echt gesehen habe, war ich überrascht, wie schmal Sie wirken. Auf so einem Fussballplatz geht es ja heftig zu und her.
Man muss schon parat sein da draussen. Ich bin 1.80 Meter gross und von der Statur im Mittelmass. Wichtiger als ein breiter Oberkörper ist die Stabilität. Stabilität ist alles. Die kommt aus dem Rumpf.

Unter anderem damit erzielten Sie in der Champions League gegen Valencia am 19. Februar 2020 ein Tor. Das Spiel ging als «Partita zero» durch die Medien, weil sich danach die Provinz Bergamo zu einem Hotspot der Covid- Pandemie in Italien entwickelte.
Ob es stimmt, dass das Champions-League-Spiel im Stadio San Siro in Mailand ein Superspreader-Event war oder nicht ist, sei dahingestellt. Damals hat noch kein Mensch darüber gesprochen, dass man das Spiel abbrechen müsste. Niemand dachte daran, dass es so etwas wie Corona geben könnte und dass es zu so einer Katastrophe kommt.

Sie waren während des Lockdowns in Bergamo. Die Dramen, die sich in dieser Stadt abspielten, gingen um die Welt. Wie war das?
Dadurch, dass wir die Ersten in Europa waren, wusste niemand, was half, was zu tun war. Hilft beatmen, welche Medikamente … einer nach dem anderen starb. Andere Städte wussten dann schon etwas besser, was zu tun war. Ich habe mit dieser Stadt mitgelitten.

Wo waren Sie?
Anderthalb Monate allein hier im Trainingszentrum von Atalanta. Schlafen, essen, schlafen, essen. Ab und zu konnte ich hier draussen etwas laufen. Meine Frau wollte ihren Bruder in St. Gallen abholen, als sie unterwegs war, schlossen die Grenzen. Allein im Trainingszentrum war insofern besser als allein in der Wohnung.

Allein sind Sie als Vater jetzt nie mehr. Wer soll dereinst über dem Bett Ihres Sohnes hängen?
Ob Musiker, Berge oder Schnee: Ich hoffe, wir erziehen ihn zur Selbstständigkeit, damit er stark genug ist, eigene Entscheide zu fällen. Bis er das kann, wird noch eine Weile vergehen. Jetzt muss ich erstmal nachhause und den Wickeltisch aufbauen.

Remo Freuler, das steht nach dem Gespräch fest, muss raus aus dem Kinderzimmer. «Warum das denn?», fragt mich mein Sohn entsetzt. «Der kommt bei mir an die Wand», sage ich.

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